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HABICHTSWALDKLINIK
Klinik für
Ganzheitsmedizin und Naturheilkunde
Abteilung Innere Medizin und Naturheilkundliche Ambulanz
34131 Kassel - Bad Wilhelmshöhe
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Der große Vitaminscan ©
Leiden Sie unter Vitalstoffmangel?
Verpassen Sie nicht Teil 1 und lesen Sie meinen Beitrag "Der
große Mineralscan"
Vitaminscan: 2. Teil:
Vitaminmangelsymptome – die Spitze des Eisbergs
Gravierende
Vitaminmangelzustände sind in Deutschland glücklicherweise selten
und kommen fast nur bei extrem einseitiger
Ernährung
vor (z.B.
Vitamin B1-Mangel
bei
Alkoholikern), schweren Resorptionsstörungen (z.B.
Folsäuremangel bei
Morbus
Crohn) oder
konsumierenden Krankheiten (z.B. Skorbut bei fortgeschrittener
Krebserkrankung).
Latente
Mangelzustände sind allerdings schon häufiger, werden aber kaum erkannt, da sie
keine spezifischen Symptome verursachen. Die Funktion der von einem bestimmten
Vitamin abhängigen Enzyme kann aber schon beeinträchtigt sein, so dass bestimmte
Substanzen weniger gut abgebaut oder andere weniger gut aufgebaut werden.
Beispiel: Die Spiegel der
Vitamine B6,
B12 und
Folsäure können noch im unteren
Normbereich sein, das Homocystein (siehe auch:
www.cholesterin-1.de/risikofaktoren/ kann aber schon erhöht sein,
weil die von diesen Vitaminen abhängigen Enzyme bereits nicht mehr optimal
arbeiten.
Gering
gefüllte Vitaminspeicher lassen sich ohne entsprechende Untersuchungen praktisch
gar nicht erkennen. Sie könnten sich aber rasch bemerkbar machen, wenn ein
plötzlich erhöhter Bedarf besteht. Beispiel: Die Leukozyten (weiße
Blutkörperchen) sind die Vitamin C-reichsten Zellen des menschlichen Körpers.
Besteht ein Mangel an
Vitamin C, so ist dieser möglicherweise noch nicht so
gravierend, dass Skorbutsymptome wie etwa Zahnausfall oder Blutungen auftreten.
Bei einer Infektion ist der Bedarf der Leukozyten aber so hoch und der Bestand
so niedrig, dass die
Infektion nicht optimal bekämpft werden kann und länger
dauert oder schwerer verläuft.
Vitaminscan:
Vitamin A
und
Beta-Carotin
Vitamin A kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor,
Beta-Carotin nur in pflanzlichen. Der
Körper kann aber
Beta-Carotin
in
Vitamin A
umwandeln. Während das
Beta-Carotin antioxidative Wirkungen entfaltet und das Provitamin A (Vorstufe) darstellt,
erfüllt das
Vitamin A die eigentlichen Vitaminfunktionen.
Das
sensibelste Symptom eines
Vitamin A-Mangels ist eine Sehstörung, die sich zuerst
in einer Schwäche des Nacht- und Dämmerungssehens manifestiert. Aber auch das
Gehör, der Geruch und der Geschmack können beeinträchtigt sein. Trockenheit von
Haut und Schleimhäuten, akneartige Hautveränderungen und Wachstumsstörungen sind
weitere
Mangelsymptome. Ganz besonders ist das
Immunsystem beeinträchtigt. Bei
Beta-Carotin-Mangel
ist das Risiko für bestimmte
Krebsformen und für koronare
Herzkrankheit erhöht.
Vitamin A bzw.
Beta-Carotin können bei Verdacht auf einen
Mangel im Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin B1
(Thiamin, Aneurin)
Vitamin B1 greift in den Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel ein. Da es auch an der
Synthese von Acetylcholin, einem Botenstoff des Nervensystems, beteiligt ist,
wird es auch zu den „Nervenvitaminen“ gezählt.
Die
spezifischen
Vitamin B1-Mangelsymptome (Beri-Beri-Krankheit) sind bestimmte
neurologische Symptome (Überempfindlichkeit, später Taubheit der Extremitäten,
Wernicke-Enzephalopathie mit bestimmten Störungen der Hirnfunktion,
Herzbeschwerden) kommt praktisch nur bei chronischen
Alkoholikern und in
Entwicklungsländern (einseitige
Ernährung mit geschältem Reis) vor. Latente
Mangelsymptome sind eher unspezifisch: Appetitmangel,
Verdauungsstörungen,
Erbrechen, Müdigkeit,
Schlaflosigkeit.
Vitamin B1 kann im EDTA-Blut
bestimmt werden
Vitamin B1-Kristalle
Vitaminscan:
Vitamin B2
(Riboflavin)
Vitamin B2 ist ein Coenzym für die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten, Aminosäuren,
Fettsäuren und anderen Vitaminen.
Bei
einem starken
Mangel kann es zu entzündlichen Schleimhautveränderungen kommen.
Auch vermehrte Hautschuppung, Veränderungen der Netzhaut, Linsentrübung und
Hornhautentzündung können auf einen
Vitamin B2-Mangel zurückgeführt werden.
Vitamin B2 kann im Heparin-Blut bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin B3
(Niacin,
Nikotinsäure)
Vitamin B3 ist an zahlreichen Oxidations- und Reduktionsprozessen im Körper beteiligt.
Es ist auch bedeutsam beim Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel. In sehr
hohen Dosen ist es sogar ein schulmedizinisch anerkannter
Cholesterin- und
Triglyceridsenker
(siehe auch:
www.1-medikamente.de/cholesterinsenker/
und: www.ganzheits-medizin.de/nikotinsaeure/.
Bei
einem schweren
Vitamin B3-Mangel (Pellagra) kommt es zu Appetitlosigkeit,
Leistungsschwäche (siehe auch:
www.belastbarkeit.de/burnout/),
Schlafstörungen,
Durchfall und Hautpigmentierungen.
Später kommen
Demenz, Halluzinationen und
Verwirrtheit hinzu. Pellagra in dieser Form wird bei uns praktisch nicht
beobachtet.
Vitamin B3 kann im Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin B5
(Pantothensäure)
Vitamin B5 ist Bestandteil des Coenzyms A, welches wiederum eine Vorstufe der
Fettsäuren, des
Cholesterins und des Zitronensäurezyklus ist. Aus
Cholesterin
werden wiederum einige wichtige Hormone (Kortison, Aldosteron, Sexualhormone,
Vitamin D) und die Gallensäuren gebildet.
Ein
isolierter Mangel an
Vitamin B5 kommt kaum vor (meist in Kombination mit anderen
Vitamin B-Mangelzuständen).
Mangelsymptome sind: Wachstumsstörungen,
neurologische Störungen und verminderte Fruchtbarkeit, außerdem verminderte
Immunabwehr,
Kopfschmerzen, Müdigkeit,
Magen-Darm-Störungen (z.B.
Durchfall) und
vor allem
Wundheilungsstoerungen (viele „Heilsalben“ enthalten
Pantothensäure).
Pantothensäure
kann im gefrorenen Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin B6
(Pyridoxin)
Vitamin B6 ist an der Funktion von etwa 200 Enzymen mit beteiligt. Es ist besonders
wichtig für den Eiweißstoffwechsel und das zentrale Nervensystem. Darüber hinaus
ist wichtig für die Synthese von Lezithin. Ohne
Pyridoxin ist auch keine
Zellteilung möglich.
Bei
vielen jugendlichen und älteren Menschen ist aufgrund von einseitiger
Mangelsymptome sind: Wachstumsstörungen,
neurologische Störungen und verminderte Fruchtbarkeit, außerdem verminderte
Immunabwehr,
Kopfschmerzen, Müdigkeit,
Magen-Darm-Störungen (z.B.
Durchfall) und
vor allem
Wundheilungsstoerungen kommen,
die einer Eisenmangelanämie ähnelt (mikrozytäre Anämie).
Vitamin B6 kann im EDTA-Blut bestimmt werden. Bei einem latenten Mangel kann bereits das
Homocystein erhöht sein, weshalb dies ein sehr sensibler Marker ist.
Vitaminscan:
Folsäure (Vitamin
B9)
Folsäure
hat in den letzten Jahren für Furore gesorgt. Alle Frauen in der
Frühschwangerschaft oder mit Kinderwunsch sollen nach offiziellen Leitlinien
unabhängig von ihrer
Ernährung
oder von Laboruntersuchungen zusätzlich
Folsäurepräparate einnehmen, um eine optimale Versorgung in den ersten drei
Monaten der Schwangerschaft auf jeden Fall zu gewährleisten. In Amerika werden Cereals (Getreideprodukte) seit einigen Jahren künstlich mit
Folsäure
angereichert. Erzielte Erfolge bisher: 20 % weniger Spina bifida (häufigste
Missbildung bei Neugeborenen) und 50.000 weniger Todesfälle durch
Herzinfarkt
und
Schlaganfall
– pro Jahr!
Wir
benötigen
Folsäure für die Bildung der Erbsubstanz DNS, also für jede
Zellteilung und bei allen Wachstumsprozessen – z.B. Blut, Darmschleimhaut oder
Fetus. Sie ist ein wichtiger Faktor im Aminosäure- und Nukleinstoffwechsel und
beeinflusst auch die Bildung von Nervenbotenstoffen.
Mangelsymptome sind Veränderungen der Mundschleimhaut,
Verdauungsstörungen
(Durchfall), Appetitlosigkeit,
Haarausfall und
Depressionen. In der
Schwangerschaft kann die Hälfte der Missbildungen (Spina bifida = offener
Rücken) und die Hälfte der Aborte verhindert werden.
Folsäure kann im Serum
bestimmt werden. Bei einem latenten Mangel kann bereits das Homocystein erhöht
sein, weshalb dies ein sehr sensibler Marker ist.
Vitaminscan:
Vitamin B12
(Cobalamin)
Auch
Vitamin B12 ist unverzichtbar für die Bildung von DNS und damit für die
Zellteilung und Wachstumsprozesse. Auch an der richtigen Funktion des
Nervensystems hat
Vitamin B12 entscheidenden Anteil.
Mangelzustände (Perniziosa)
sind recht selten, da die Speicherbestände normalerweise für mehrere Jahre
reichen. Nur bei verminderter Aufnahme (z.B. durch atrophische Gastritis,
Entfernung des Magens oder des Endteils des Dünndarms) oder bei veganer
Ernährung (völlig ohne tierische Produkte) kommt es zu einem deutlichen Mangel.
Bei vielen Menschen (insbesondere Älteren oder Vegetariern) kann die Versorgung
aber bereits grenzwertig sein.
Das
Hauptmangelsymptom ist die perniziöse Anämie, bei der wenige, aber große
Erythrozyten gebildet werden. Alle Symptome eines Blutmangels wie Erschöpfung
oder Atemnot bei Belastung können dann auftreten. Aber auch psychische Störungen
wie
Depressionen sind möglich.
Vitamin B12 kann im Serum bestimmt werden. Bei
einem latenten Mangel kann bereits das Homocystein erhöht sein, weshalb dies ein
sehr sensibler Marker ist.
Vitaminscan:
Vitamin C (Ascorbinsäure)
Vitamin C gehört mit
Vitamin E
und
Beta-Carotin
zu den antioxidativen Vitaminen, schützen also körpereigene
Substanzen vor dem „Ranzigwerden“. Darüber hinaus benötigen wir
Vitamin C für
die Kollagensynthese und für die Wundheilung. Die Eisenaufnahme wird durch
Vitamin C verbessert. Es stärkt das
Immunsystem
sowohl bei viralen als auch bei
bakteriellen Infekten.
Der
richtige
Vitamin C-Mangel (Skorbut) mit Zahnausfall und Schleimhautblutungen
kommt in Industriegesellschaften bis auf Ausnahmen nicht vor. Eine erhöhte
Infektanfälligkeit,
Wundheilungsstoerungen, aber auch das Auftreten von
Krebs,
Gefäßkrankheiten (Herzinfarkt
und
Schlaganfall) und Autoimmunerkrankungen (z.B.
Rheuma,
Asthma) wird mit einer suboptimalen
Vitamin C-Versorgung in Zusammenhang
gebracht.
Vitamin C kann aus dem Blut bestimmt werden – allerdings nur mit einer
aufwändigen Spezialuntersuchung.
Magellan
verlor bei seiner Weltumsegelung zwei Drittel seiner Besatzung
durch Skorbut
Vitaminscan:
Vitamin D (Cholecalciferol)
Vitamin
D fördert die Aufnahme von
Kalzium aus dem Darm. Es ist aber auch an der Regulation des
Immunsystems, der
neuromuskulären Koordination und der Blutdruckregulation beteiligt.
Die
typischen
Mangelsymptome sind Rachitis im Kindesalter und
Osteoporose bei
Erwachsenen. Aber auch
Immunschwächen und Autoimmunreaktionen,
Bluthochdruck und
Herzschwäche werden wahrscheinlich durch einen
Vitamin
D-Mangel verstärkt. Auch
Depressionen, besonders die so genannten Winterdepressionen scheinen mit einem
Mangel an diesem „Sonnenvitamin“ (es wird bei Sonneneinstrahlung in der Haut
gebildet) in Zusammenhang zu stehen.
Vitamin
D kann im Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin E (Tocopherol)
Vitamin E ist das stärkste Antioxidans
im fettlöslichen Bereich. Zusammen mit Selen stimuliert es die Antikörperbildung
bei Abwehrreaktionen. Zusammen mit
Vitamin C verhindert es die Bildung von
krebserregenden Nitrosaminen im Magen-Darm-Trakt.
Ein
manifester
Vitamin E-Mangel ist äußerst selten und geht mit Muskelschmerzen und
einer Instabilität der roten Blutkörperchen einher. Bei einer suboptimalen
Versorgung könnte es gehäuft zu
Krebs,
arteriosklerotischen Gefäßerkrankungen,
Rheuma,
Diabetes mellitus, Katarakt und vorzeitigen Alterserscheinungen kommen.
Vitamin E kann im Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Biotin
(Vitamin H)
Biotin
ist an der Energiegewinnung in der Zelle, der Verstoffwechselung der Aminosäuren
und der Fettsäuresynthese beteiligt.
Ein
manifester
Mangel geht mit Hautentzündungen, Übelkeit,
Depressionen und
Panikzuständen einher.
Haarausfall kann möglicherweise auch schon durch Werte im
unteren Normbereich begünstigt werden.
Biotin
kann im Serum bestimmt werden.
Vitaminscan:
Vitamin K
(Phyllochinon)
Vitamin K ist notwendig zur Bildung vier verschiedener Gerinnungsfaktoren. Über die
Synthese von Osteocalcin ist es auch an der Knochenbildung beteiligt.
Bei
Vitamin K-Mangel ist die Blutungsneigung erhöht. Er kann auch zu einer
Osteoporose
mit beitragen. In der Regel wird kein
Vitamin K gemessen, sondern der Quickwert, ein Gerinnungswert, der sehr sensibel auf
Vitamin K-Mangel reagiert.
Osteoporose
muss nicht sein – die richtigen Nährstoffe können das
Schlimmste verhindern
Vitaminscan: Wann welche Vitamin-Untersuchungen?
Im
Gegensatz zu den Mineralstoff- und Spurenelementuntersuchungen, wo ich auch
relativ häufig ein Screening durchführe, setze ich
Vitaminanalysen nur sehr
gezielt ein. Da liegt nicht nur am Preis - die meisten
Mineralstoffanalysen sind
für zwei bis sechs Euro zu haben, während die meisten
Vitaminuntersuchungen
zwischen zwanzig und dreißig Euro kosten. Der Grund ist vielmehr ein
medizinischer: Die meisten Vitamine verordne ich aus klinischen Erwägungen und
nicht etwa, um einen möglichen Mangel zu beseitigen.
Beispiele: Einen
Rheumatiker (das gilt genauso
für andere chronische Entzündungen) will ich gut mit Antioxidantien ausstatten.
Ob der Wert vorher im mittleren oder gar unteren Normbereich lag, interessiert
mich dabei nicht. Ich möchte Werte anstreben, die deutlich oberhalb des
„Normwertes“ liegen. Dasselbe gilt für bestimmte Nervenstörungen. Einen
Diabetiker will ich optimal mit B-Vitaminen versorgt
wissen. Der Ausgangswert ist dabei mehr von wissenschaftlichem, als von
medizinischem Interesse. Wenn ich einen erhöhten Homocysteinwert (siehe auch:
www.cholesterin-1.de/risikofaktoren/)
finde, den ich gerne zur Risikominimierung des Gefäßpatienten senken möchte,
dann will ich gar nicht wissen, ob der Patient mit
Vitamin B6,
B12 oder
Folsäure
im unteren Normbereich oder gar schon im Mangel ist – ich verordne diese
B-Vitamine in Kombination. Sollte die Kontrolle immer noch einen zu hohen Homocysteinwert aufweise, erhöhe ich die Dosis solange, bis ich die gewünschte
Senkung erreicht habe.
Ausnahmen stellen für mich das
Vitamin
D und das
Vitamin B6 dar. Hier veranlasse ich relativ
häufig die Laboruntersuchung.
Vitamin B6 ist bei
Schlafstörungen,
psychischen Auffälligkeiten und bei
Immunstörungen relativ häufig, aber nicht
bei jedem erniedrigt. Wenn der Wert niedrig ist, weiß ich, dass ich mit meiner
Vitamin B6-Verordnung richtig liege.
Beim
Vitamin
D ist die Versorgung geradezu dramatisch. Fast alle Patienten mit
Osteoporose
weisen hier einen
Vitamin
D-Wert auf, der im Mangel oder im unteren Normbereich liegt. Selbst
diejenigen mit einer
Vitamin
D-Subsitution haben nur
selten die für den Knochen optimalen Werte. Hier muss die Dosis dann unter
regelmäßigen Laborkontrollen (alle 3 Monate) solange gesteigert werden, bis die
optimalen Werte erreicht werden. Die individuell erforderliche Dosis kann dabei
zwischen 500 und 4000 Einheiten
Vitamin
D schwanken. Nebenbei:
Vitamin
D
bestimme ich nicht nur bei
Osteoporose, sondern auch bei
Bluthochdruck,
Herzschwäche und
Autoimmunerkrankungen – hier stellen niedrige
Vitamin
D-Spiegel nämlich einen
Risikofaktor dar. Bei optimaler Versorgung kann der Patient auch diesen
Krankheiten besser begegnen.
In
Zeiten von Budgetierung und leitliniengesteuerter, bürokratisch gesteuerter
Gleichmacherei stellt eine solche individuelle Therapiesteuerung natürlich einen
absoluten Luxus dar, den ich mir und meinen Patienten aber leiste, wenn ich die
bestmögliche Medizin für meine Patienten bieten und größtmöglichen Nutzen
erzielen will.
Literatur: Schmiedel (Hrsg.): Ernährungsmedizin in der Naturheilkunde, Urban &
Fischer, München
Dieser
Artikel wird mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift „Naturarzt“
www.naturarzt-access.de
abgedruckt.
Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit
©
Dr. Volker
Schmiedel
Chefarzt der Inneren
Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin
(Univ. Mailand).

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Aktualisiert: Juni 2010
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