Hautprobleme Lassen Sie viel Natur an Ihre Haut ran
Sie haben sich gerade erst das Gesicht gewaschen und schon wieder glänzen Stirn, Nase und Kinn. Bei fettiger Haut ist die Talgproduktion erhöht, die Verhornung der oberen Zellschichten beschleunigt; die Hautporen sind oft weit gestellt, die Gefahr ihrer Verstopfung groß – Pickel entstehen. Nach der Pubertät glaubt man den Pickeln entronnen zu sein – weit gefehlt: Fettige Haut begleitet viele Menschen ihr Leben lang und bedarf besonderer Pflege, damit sie sich nicht in Stresssituationen, bei Hormonschwankungen wie in den Wechseljahren oder durch falsche Ernährung mit einem unreinen Hautbild rächt. Hautprobleme - Klassische Hilfsmittel Die Haut gründlich, am besten mehrfach täglich zu reinigen, ist allein meist nicht ausreichend. Um das Hautbild wieder zu normalisieren, sollten Sie verschiedene Maßnahmen mischen. Das hilft sofort - Wasseranwendungen Güsse, Bäder und Waschungen fördern die Durchblutung und helfen der Haut so bei der Regeneration. Bei unreiner Gesichtshaut besonders geeignet sind Dampfbäder, z. B. mit Kamillenzusatz, sie hemmen Entzündungen. Bei unreiner Körperhaut setzen Sie Ihrem Vollbad Kleie, Zinnkraut oder Schwefel zu (Fertigmischung in der Apotheke); besuchen Sie regelmäßig die Sauna. - Druckpunkte massieren Massieren Sie den Punkt Lunge 5 – er liegt in der Mitte der Ellenbogenfalte, neben der tastbaren Sehne des Bizeps. Natrium phosphoricum D6 hilft bei fettiger Haut, die zu kleinen Pickeln neigt; Pulsatilla D6, wenn Sie eine Beziehung zu Ihrer Hormonsituation, z. B. wegen beginnender Wechseljahre vermuten.
Das aktive Programm Gehen sie jeden Tag 30 min stramm spazieren. Der Mix aus Licht, Luft und Bewegung tut Ihrer Haut gut. Immer freitags legen Sie danach für 10 min eine Maske aus Heilerde auf – das Wochenende kann beginnen. Das relaxte Programm Kaufen Sie sich eine Maske mit Gänseblümchenextrakten und 500 g Löwenzahnwurzeln (in der Apotheke). Beginnen Sie den Sonntag, indem Sie Tee kochen (2 TL Wurzeln auf 250 ml Wasser, aufkochen, 10 min ziehen lassen) und legen Sie in der Zwischenzeit die Maske auf. Die Inhaltsstoffe der Gänseblümchen desinfizieren, Löwenzahn, 2- bis 3-mal täglich getrunken, unterstützt die Hautreinigung von innen. So stellen Sie selbst eine Maske aus Gänseblümchen her: 2 EL Quark, 2 EL Gänseblümchen und 1 Eigelb. Das sinnliche Programm Baden Sie ayurvedisch: Geben Sie in 1 l heißes Wasser 1 EL Ingwerpulver, in den Sie nach dem Abkühlen 100 ml Honig geben und 2 Teebeutelfüllungen Salbeiblätter. Er wirkt entzündungshemmend und reguliert den Hautstoffwechsel. Ihr Gesicht freut sich über eine Maske aus geschälter grüner Gurke, die Sie mit 2 TL Kichererbsenmehl und etwas Gelbwurz mischen und für 20 min einwirken lassen. Haben Sie kein Kichererbsenmehl eingekauft, so haben Sie aber bestimmt Äpfel und Bananen im Haus? Legen Sie für 20 min eine Apfel-Bananen-Maske auf (Mischungsverhältnis 20:80). Vor dem Duschen führen Sie ein Peeling durch: Mischen Sie unter das Kichererbsenpeeling halb so viel Gerstenmehl und etwas Bockshornkleepulver, so passt es besser zu Ihrer Haut. Hautprobleme - Wann zum Arzt Wenn sich Ihr Hautbild trotz Gegenmaßnahmen zunehmend verschlechtert, suchen Sie bald Ihren Arzt auf. Manchmal steckt eine Hautinfektion dahinter, die man medikamentös behandeln muss. Das hilft auf Dauer - Grundsätzliche Pflege Da bei Ihnen die Talgdrüsen tendenziell zu viel Talg produzieren, ist eine regelmäßige Säuberung der Haut besonders wichtig, um das „Zuviel an Fett“ zu entfernen – morgens und abends mit ausgewiesenen Reinigungsprodukten für fettige Haut, 2- bis 3-mal wöchentlich ein Peeling. Scharfe Reinigungsmittel entziehen der Haut zwar kurzfristig das Fett, kurbeln die Fettproduktion danach aber noch stärker ab. Gerade wenn Ihre Haut schon einige Unreinheiten zeigt, hat Hygiene einen hohen Stellenwert (Hände vorher waschen, Einmalpads verwenden). - Hilfe aus der Natur Um die Haut zu beruhigen, Poren zu schließen und Entzündungen zu hemmen, eignen sich lauwarme Bäder oder Waschungen mit pflanzlichen Zusätzen: Geben Sie 25 g Brombeerblätter in 2 l kochendes Wasser, lassen Sie die Mischung 10 min ziehen; nach dem Abseihen und Abkühlen waschen Sie sich mit dem Sud. Sie können auch Apfelessig in den Sud geben oder ein Präparat aus Klettenwurzel kaufen. Oder Sie baden in 2 l Milch, denen Sie über Nacht 2 Hände voll Fichtenspitzen zugesetzt haben. Sie seihen die Mischung ab, erwärmen Sie und geben Sie dem Badewasser zu. Genauso geeignet sind Präparate mit Mädesüß, Mahonienrinde, Stiefmütterchenkraut, Hamamelisrinde oder Kamillenblüten – probieren Sie aus, was Ihrer Haut gut tut. Für Ihr Gesicht eignet sich auch eine 10-minütige Maske aus 1 EL Johanniskrautöl, 2 EL Heilerde und 1 Eigelb. Unterstützen Sie Ihren Hautstoffwechsel zusätzlich, in dem Sie über einen längeren Zeitraum Tee aus Klettensamen und -wurzel oder Birkenblättern trinken. - Gesunde Düfte Öle aus Angelikawurzel, Kamille und Lavendel wirken entzündungshemmend, Lemongras-, Zitronen- und Citronella-Öl sind bei fetter und großporiger Haut hilfreich; auch Salbei- und Ysopöl sind geeignet. Geben Sie einige Tropfen des gewählten Öls in Creme, Maske oder Bad – oder Sie kaufen ein Produkt, das diese ätherischen Öle enthält. - Bewusst essen Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol und Süßigkeiten – in der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin)führen diese Genussmittel dem Körper Hitze zu und verschlimmern somit das Hautbild. Auch scharf gewürzte Speisen und Frittiertes sollten Sie meiden. Trinken Sie viel Kräutertees und essen Sie vollwertig – Ihre Haut freut sich. Vitamin-B-haltiges wie Hefeprodukte oder Multivitaminsäfte verschlechtern übrigens das Hautbild oft. Manchmal hilft auch eine Darmsanierung. Meist spricht die Haut sehr gut auf eine Fastenwoche an. - Vitalstoffe Sehr hilfreich ist die
tägliche Einnahme von 10–50 mg Zink. Auch
- Ordnung ins Leben bringen Stress verschlechtert das Hautbild, da er zu stärkeren Hormonschwankungen führt. Kann bei Ihnen Stress Auslöser für Ihre unreine Haut sein? - Schüßler-Salze Gegen fettige Haut helfen 10–30 Tbl. Nr.9; bei Unreinheiten, die zum Eitern neigen, hilft die tägliche Einnahme von Nr.3 (10 Tbl.), Nr.4 (7 Tbl.), Nr.9 (10 Tabl.), Nr.11 (7 Tabl.) oder Nr.12 (20 Tabl.). - Bach-Blüten Auch Chestnud Bud eignet sich. Hautprobleme - Trockene Haut Nach dem Duschen führen Sprechen, Lachen und Kauen zu dem Gefühl, Ihre Gesichtshaut würde in 1 000 Stücke zerspringen – dieses Spannungsgefühl ist typisch für trockene Haut. Es zeigt, dass Ihre Haut zu wenig Talg und Fette produziert, so dass bereits kleinste Reize von außen, z. B. Wasser oder Reinigungsprodukte, den Säureschutzmantel stark angreift. Zum Spannungsgefühl gesellt sich oft zusätzlich Juckreiz, an Händen und Füßen wird die Haut schnell rissig und es bildet sich Hornhaut. Die empfindliche Haut verschlechtert sich durch ungeschützte Temperatureinflüsse und Stress; es kommt öfter zu Hautausschlag.
Viel trinken und gute Pflege sind wichtige Säulen für Ihre Hautgesundheit – doch Sie können mehr tun. Gerade bei trockener Haut ist viel und auf Ihren Hauttyp abgestimmte Pflege wichtig – sonst rächt sich die Haut mit Falten! Das hilft sofort - Ayurveda Baden Sie in einer Emulsion mit Süßholzwurzel. Sie regeneriert, lindert Entzündungen und Allergien. Dazu kochen Sie 1 l Wasser auf und geben 2 EL pulverisierte Süßholzwurzel (aus der Apotheke) dazu. 250 ml Sahne, Lavendelblüten und 2 Teebeutelfüllungen Melisse runden die Mischung ab. Wenn Sie das wöchentliche Peeling mit Kichererbsen durchführen, mischen Sie etwas Süßholzwurzel darunter – so wird es Ihrer Haut gerecht. Schöne Haut bekommen Sie bereits nach 20 min mit einer Maske aus Bananen, die Sie mit etwas Milch oder Sahne pürieren. Agaricus muscarius D12 hilft, wenn Sie sehr aktiv und nervlich angespannt sind; Arsenicum album D12 eignet sich bei kalter blasser trockener Haut. Berberis aquifolium D12 probieren Sie, wenn v. a. am Kopf trockene Haut auftritt, Lycopodium D12, wenn Sie zusätzlich heftigen Juckreiz verspüren. Sulfur D12 eignet sich, wenn die trockene Haut hauptsächlich im Frühjahr und bei nasskaltem Wetter auftritt.
Das aktive Programm Duschen Sie morgens wechselwarm (beenden Sie Ihre Dusche kalt), cremen Sie sich hinterher am ganzen Körper mit einer Creme ein, die Nachtkerzenöl enthält. Das relaxte Programm Geben Sie 2 Handvoll Heckenrosenblüten für 2 Std. in 250 ml Milch, gießen Sie die Mischung dann ins Badewasser. Das sinnliche Programm Kaufen sie eine gute Hautpflege für trockene Haut in der Drogerie und verschiedene Öle, mit denen Sie die Pflege abwechslungsreicher gestalten können. Geben Sie die tägliche Cremedosis in einen Becher und mischen Sie 2–3 Tropfen Öl darunter: Für Hände und Füße eignen sich Kamillen-, Lavendel- und Sandelholzöl. Sie helfen der empfindlichen Haut, die zu Rissen neigt; den müden Eindruck bekämpfen Blutorange, Kampfer und Rosmarin (etwas vom Öl in die Gesichtspflege). Rosen- und Sandelholzöl eignen sich genau wie Geraniumöl, um die trockene Haut zu pflegen, also für den ganzen Körper. Das hilft auf Dauer - Grundsätzliche Pflege Ihre Haut benötigt viel Feuchtigkeit – und zwar von innen, also viel trinken, und außen. Reichhaltige Feuchtigkeitscremes sind genau das Richtige: Scheuen Sie sich nicht, Cremes für die reife Haut zu kaufen, auch wenn Sie sich noch nicht wie Oma fühlen, und reinigen Sie die Haut mit sanften, z. B. kleiehaltigen Pflegeprodukten. Ein Peeling führen Sie nur 1-mal die Woche durch, das reicht bei Ihrem Hauttyp völlig. - Hilfe aus der Natur Präparate mit Nachtkerzenöl, Bittersüßstengel oder Borretschsamenöl eignen sich äußerlich und innerlich, um Ihren Hautstoffwechsel zu unterstützen. Tinkturen mit Ballonrebenkraut und Haferstroh als Badezusatz helfen bei zusätzlichem Juckreiz. Einen gerbenden, die Haut „abhärtenden“ Effekt erzielen Sie auch mit Tee aus Stiefmütterchen XE "Stiefmütterchen" kraut oder getrockneten Chrysanthemenblüten (1 TL auf 250 ml heißes Wasser, 5 min ziehen lassen). Brunnenkresse auf Brot oder als Saft (aus dem Reformhaus) enthält viele Vitamine und unterstützt so die Regeneration. - Vitalstoffe Die tägliche Einnahme
von 1 g
Omega-3-Fettsäuren, 5–10 mg
- Schüßler-Salze Bei rissiger Haut hilft die tägliche Einnahme von 20–30 Tbl. Nr.1, 10–20 Tbl. Nr.3 oder 10 Tbl. Nr.11. Wenn die Haut vor Trockenheit schuppt, probieren Sie 10 Tbl. Nr.1 oder 10–20 Tbl. Nr.8 tgl.; wenn sie spannt, probieren Sie 10–20 Tbl. Nr.9. - Bach-Blüten Unterstützend hilft auch Rock Rose. Hautprobleme - Gemischte Haut Viele Menschen haben einen gemischten Hauttyp, d. h., an den Wangen ist die Haut oft eher normal bis trocken, an Stirn, Nase und Kinn eher zu fettig. Kombinieren Sie die Tipps beider Hauttypen und tragen Sie z. B. die reichhaltigeren Pflegeprodukte auf Wangen und Körper auf, von den anderen nur wenig auf der so genannten T-Zone (Stirn, Nase, Kinn). Hautprobleme - Schlecht heilende Haut Bei einigen Menschen sind größere Hautwunden bereits nach mehreren Tagen nicht mehr sichtbar, bei anderen dauert selbst die Heilung einer oberflächlichen Schürfung mehrere Wochen. Wie gut Wunden heilen,
ist individuell unterschiedlich, doch müssen gewisse Grundvoraussetzungen
erfüllt sein, damit sich Wunden – egal ob innerhalb des Körpers oder an der Haut
– wieder schließen: Die Durchblutung der betroffenen Körperregion muss
gewährleistet sein, die Blutgerinnung und Keimbeseitigung funktionieren und
einer
Hautprobleme - Wann zum Arzt Mit einer größeren Wunde, deren Wundränder vielleicht sogar verschmutzt oder ausgerissen sind, sollten Sie immer Ihren Arzt aufsuchen. Er wird entscheiden, wie die Wunde gesäubert und ob sie genäht werden muss. Außerdem wird er Ihnen evtl. desinfizierende Mittel zur Wundversorgung verschreiben. Erkrankungen des
Gesamtorganismus wie Durchblutungsstörungen durch
Wenn eine Wunde einen
schmierigen Belag aufweist, Sie eine Rötung um die Wunde herum bemerken oder
Fieber auftritt, ist eine
Das hilft Ihnen - Wasseranwendungen Ein kurzes Bad der betroffenen Körperregion reinigt die Wunde, der Zusatz von Kamille, Eichenrinde, Haferstroh oder Molke hemmt Entzündungen und zieht die Wundränder zusammen. - Hilfe aus der Natur Bei oberflächlichen Schürfungen eignen sich Präparate mit Johanniskrautöl, Ringelblumenblütenextrakt oder Schafgarbe (in der Apotheke erhältlich) – klären Sie aber mit Ihrem Arzt, ob diese Präparate bei Ihnen angebracht sind. Auch Honig kann bei der Wundheilung helfen. - Vitalstoffe Täglich Zink
(20–40 mg) und
Grundsätzlich ist Calendula D12 geeignet, Hypericum D12 bei zusätzlichen Schmerzen, Bellis perennis D12, wenn tiefere Gewebeschichten betroffen sind. - Schüßler-Salze Unterstützen Sie Ihren Körper mit der täglichen Einnahme von Nr.3 (10 Tbl.), Nr.5 (10 Tbl.), Nr.8 (10 Tbl.), Nr.9 (10 Tbl.), Nr.10 (10 Tbl.), Nr.11 (7 Tbl.), Nr.12 (10 Tbl.) oder Nr.21 (Zincum chloratum, 7 Tbl.).
Während junger Haut meist eine typgerechte Reinigung ausreicht, möchte Haut ab 30 gepflegt werden und rächt sich bei unsachgemäßer Behandlung mit frühzeitiger Alterung. Zwar wollen uns die
Medien glaubhaft machen, dass zarte Babyhaut noch mit 60 normal ist, doch
naturgemäß zeigt Haut nach dem 30. Lebensjahr erste Alterserscheinungen: Die
Hautzellen regenerieren langsamer, das Unterhautfettgewebe wird dünner, das
Gegen Hautprobleme - Für eine schöne Haut - Klassische Hilfsmittel Viel trinken, wenig Sonne und gesunde Ernährung – diese Ratschläge kennen und beherzigen Sie so gut es geht. Das hilft sofort - Wasseranwendungen Wasser regt immer die Durchblutung und somit den Hautstoffwechsel an. Ob Sie wöchentlich ein Dampfbad nehmen, Dreiviertel- oder Vollbäder genießen oder Ihr Gesicht täglich mit einem kalten Guss erfrischen, bleibt Ihnen überlassen. Leiden Sie morgens unter geschwollenen Augenlidern? Kühle Kamillenteebeutel oder ein kalter Waschlappen für 5 min schafft Abhilfe. - Nach draußen! Ihre Haut mag den Aufenthalt in der frischen Luft – aber denken Sie im Sommer und Winter an ausreichenden UV-Schutz. Sonst treten bekannte Folgen auf: Altersflecken und schlimmstenfalls Hautkrebs. Die empfindliche Gesichtshaut hat wenig vor Kälte schützendes Fett im Unterhautfettgewebe, außerdem produziert sie bei Kälte weniger Talg, die Temperaturunterschiede drinnen/draußen beanspruchen sie und entziehen ihr Feuchtigkeit. Sie braucht im Winter eine reichhaltige Creme. - Saunieren Mit dem Schwitzen verliert die Haut auch überflüssige Stoffwechselendprodukte – einmal wöchentlich Saunieren hilft dabei.
Das aktive Programm Die Yoga-Übung „Löwe“ entspannt das Gesicht, glättet erste Fältchen und fördert die Durchblutung: Knien Sie sich hin, Ihr Gesäß ruht auf den Fersen, die Füße sind angezogen. Ihre Hände ruhen auf Ihren Oberschenkeln, rutschen dann nach vorn, bis sie den Boden berühren. Verlagern Sie Ihr Gewicht auf die Fingerspitzen, die Arme sind durchgestreckt, das Gesäß hebt von den Fersen ab. Reißen Sie Ihre Augen auf und strecken Sie Ihre Zunge soweit wie möglich aus dem Mund. Verharren Sie so kurz, gehen Sie dann in die Ausgangsstellung zurück; wiederholen Sie die Übung 3-mal. Das relaxte Programm Lachen macht schön! Von den 30 Gesichtsmuskeln werden fast 20 durch ein Lächeln oder Lachen bewegt – Glückshormone werden ausgeschüttet und Falten vermieden. „Zwangslächeln“ Sie jeden Tag morgens 5 min nach dem Aufstehen. Das sinnliche Programm Beginnen Sie den Sonntag mit einem ayurvedischen Verwöhnprogramm: Massieren Sie Ihre Haut am ganzen Körper mit einer Paste aus Kichererbsenmehl (aus dem Asia-Laden), das Sie mit etwas Wasser zu einer fast trockenen Masse vermischen. Nach 5 min spülen Sie es unter der Dusche ab. Schöne Gesichtshaut bekommen Sie in nur 20 min, wenn Sie eine Maske aus geschältem Apfel und Banane auftragen (Mischungsverhältnis 50:50). Das hilft auf Dauer - Grundsätzliche Pflege Säubern Sie Ihre Haut morgens und abends mit auf Ihren Hauttyp abgestimmten Pflegeprodukten. So wird die Haut sauber, der Säureschutzmantel aber nicht zerstört. Wenn Sie Ihren Hauttyp nicht sicher kennen, ist es sinnvoll, eine erfahrene Kosmetikerin um Rat zu fragen: Die teuersten Produkte helfen nur bedingt, wenn sie nicht auf die Hautsituation abgestimmt sind. Führen Sie regelmäßig ein Peeling durch, um die Haut von abgestorbenen Hautzellen zu befreien. Cremen Sie Ihre Haut viel ein – das versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und Zusatzstoffen wie Lichtschutzfaktoren, Radikalenfängern, Fruchtsäuren, Nährstoffen, ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen, fördert die Durchblutung und massiert sie sanft. Pflegeprodukte mit Aloe vera halten Ihre Haut geschmeidig. - Gesunde Düfte Um die Hautpflege zu unterstützen, mischen Sie einige Tropfen eines ätherischen Öls unter Ihre Creme oder geben Sie sie ins Badewasser. Geranium-, Grapefruit- und Karottenöl wirken der Hautalterung entgegen. Auch Orangen- und Patchouli-Öl helfen ihr zu regenerieren. Limetten-, Rosmarin- und Salbeiöl verbessern die Durchblutung. Wacholder-, Zypressen- und Rosmarinöl entschlacken; Zitronen- und Rosenholzöl straffen sie. - Bewusst essen Trinken Sie mindestens 2 l am Tag. Kaffee und Alkohol fördern die Flüssigkeitsausscheidung, darum bitte nur in Maßen genießen und immer viel Wasser dazu trinken (hilft auch gegen den Kater am Morgen danach). Essen Sie viel frisches Obst und Gemüse (5-mal am Tag wäre optimal), wenig Fleisch – führen Sie Ihrem Körper viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu. Wie wäre es am Montagmorgen mit einem Sellerie-Karotten-Saft? - Vitalstoffe Zink ist das
wichtigste Hautmineral, nehmen Sie davon 10–20 mg tgl. ein – es schützt auch vor
Haarausfall oder
- Mehr Bewegung Sie fördert die Durchblutung und zwar des ganzen Körpers. An der Haut erhält sie die Spannkraft und regt den Hautstoffwechsel an. Nach dem Sport sehen Sie doch immer ganz frisch aus, oder? - Gesichtsgymnastik Was dem Körper hilft, sollten Sie für Ihr Gesicht erst recht einsetzen. Gesichtsgymnastik mindert die Faltenbildung und wirkt der Schwerkraft entgegen. Zwar benutzen wir unsere Gesichtsmuskeln andauernd – zum Sprechen, Lachen, Gestikulieren, Stirnrunzeln: doch insgesamt sehr einseitig. Damit sich bestimmte, unschöne Bewegungsabläufe nicht als bleibende Falten ins Gesicht eingraben, trainieren Sie Ihre Gesichtsmuskeln regelmäßig: Ziehen Sie Ihren Unterkiefer vor und zurück, das hilft gegen ein schlaffes Kinn; blasen Sie einen imaginären Luftballon auf – das strafft die Mundpartie. Erzählen Sie sich morgens vor dem Spiegel laut und überdeutlich, was Sie heute alles erledigen wollen und dann lächeln Sie sich übertrieben an. Spüren Sie Teile Ihres Gesichts, an die Sie sonst nie denken? Dieses Programm können Sie beliebig fortsetzen (gerade für Stirn- und Nasenpartie sehr zu empfehlen). Oft kennen erfahrene Kosmetikerinnen/Visagistinnen viele weitere Übungen. - Massage von Körper und Gesicht Gönnen Sie Ihrer Haut mindestens 1-mal wöchentlich eine sanfte Massage. Klopfen, zupfen, kneten, streichen und reiben Sie – Ihre Körperhaut gern auch mit einem Massagehandschuh, Ihre Gesichtshaut und hier besonders die Augenpartie ganz vorsichtig. Im Gesicht beziehen Sie dabei fast automatisch mehrere Akupressurpunkte mit ein: Die Massage der Region zwischen Unterlippe und Kinn aktiviert den Stoffwechsel, die der Mundwinkel (mit leichtem Druck gegen die Zähne drücken) vertieft die Atmung. Mitten auf den Wangenknochen direkt unterhalb der Augen liegen Akupressurpunkte, deren Massage die Wangenhaut glättet; eine leichte Druckmassage des inneren Augenwinkels und der Nasenwurzel fördert die Durchblutung der Gesichtshaut. Besonders entspannend ist solch eine Gesichtsmassage durch andere Hände, wenn Sie sich mit geschlossenen Augen einfach nur zurücklehnen können. - Entspannendes Mindern Sie Ihren Stresspegel, lernen Sie abzuschalten – und zwar nicht mit Zigarette oder einem Glas Wein vor dem Fernseher, sondern z. B. mit Yoga, autogenem Training, Meditation, Atemübungen, Qigong oder Tai Chi. Schlafen Sie ausreichend und nehmen Sie positive Gedanken mit in Ihr Traumland – und der Seelenspiegel strahlt. - Schüßler-Salze Gegen Falten hilft auch die tägliche Einnahme von 10 Tbl. Nr.1, 10–20 Tbl. Nr.9 und 10 Tbl. Nr.11 und mehrere Monate. Dieser Artikel stammt aus meinem neuen Buch "Natürlich gesund" und wird hier mit freundlicher Genehmigung der MVS Medizinverlage Stuttgart, Haug Sachbuch abgedruckt http://www.haug-gesundheit.de
Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz. Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.
Informationen über das Therapieangebot der Inneren Abteilung:
Die
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