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Hautirritationen ©

...wenn sich die Haut gegen innere und äußere Störungen wehrt.


Das Äußere pflegen

Die Haut gilt als Spiegel der Seele. Selbst wenn man unsere Körperhülle nicht ganz so poetisch beurteilt: Sie zeigt uns und anderen, wie wir uns fühlen, wie gut wir mit unserer Gesundheit umgehen und ob wir sie pfleglich behandeln. Ansonsten wehrt sie sich mit Hautirritationen wie Juckreiz, Ausschlag, wird fettig, unrein oder trocken oder zeigt frühzeitig Alterserscheinungen.

Hautirritationen - Juckreiz

Das Gefühl, sich überall kratzen zu müssen, kommt bei vielen Erkrankungen vor. Es zeigt nicht nur Hautprobleme an, sondern tritt auch bei Stoffwechselkrankheiten auf.

Bei Juckreiz reizen bestimmte Botenstoffe wie Histamin die Hautnerven – reflexartig wird die Hautregion berührt und gekratzt. Die Botenstoffe werden durch verschiedenste Auslöser freigesetzt – neben Medikamenten, Allergenen, Nahrungsmitteln verursachen auch Stress, Hautirritationen durch Sonnenbrand, trockene Haut, Hautausschlag, Insektenstiche und Entzündungen sowie Krankheiten wie Diabetes oder Leberversagen einen ausgeprägten Juckreiz. Starker Juckreiz beeinträchtigt die Haut, da erst oberflächliche, bei anhaltendem Kratzen evt. sogar blutende Hautwunden entstehen.

Hautirritationen - Klassische Hilfsmittel

Sich abzulenken und am besten nicht zu kratzen – das vermögen die Wenigsten.

Das hilft sofort - Wasseranwendungen

Den Juckreiz mindert ein kühles Bad mit Molke, schwarzem Tee oder Soja-, Kamillen- oder Rosmarinöl – probieren Sie aus, was Ihnen am besten hilft.

 - Ayurveda

Beruhigen Sie Ihre Haut mit einer 10-Minuten-Maske aus Bananenbrei.

 - Homöopathie

Sulfur D6 hilft fast immer; wenn der Juckreiz mit Misslaunigkeit gekoppelt ist, probieren Sie Antimonium crudum D12. Bei brennendem Juckreiz eignet sich Arsenicum album D6, wenn er sich durch Wärme verschlechtert, Bellis perennis D6 oder Mezereum D12. Psorinum D12 empfiehlt sich, wenn Sie aus Gewohnheit kratzen und der Juckreiz so heftig ist, dass Sie sich blutig kratzen.

Das hilft Ihrem Typ: Vorschläge für sehr aktive, eher ruhige oder sinnliche Menschentypen

Das aktive Programm

Massieren Sie den Druckpunkt Dickdarm 4; Sie finden ihn bei gestreckt aneinander gepresstem Daumen und Zeigefinger auf dem höchsten Punkt des Muskelwulstes. Stärkerer Druck wird Ihnen unangenehm sein. Auch der Druckpunkt Dickdarm 11 hilft. Er liegt bei gebeugtem Arm am äußeren Ende der Ellenbeugenfalte.

Massieren Sie danach den oberen Bereich beider Ohren, dort liegen die Druckpunkte für Juckreiz und Allergie.

Das relaxte Programm

Kaufen Sie Molke und Weizenkleie und lagern Sie beides im Kühlschrank. Bei Bedarf rühren Sie etwas Kleie mit Molke an und fertigen eine juckreizstillende Hautauflage an.

Das sinnliche Programm

Die TCM empfiehlt diverse Nahrungsmittel, um dem Juckreiz den Boden zu entziehen. Trinken Sie viel Pfefferminz- oder grünen Tee. Braten Sie Staudensellerie, Spinat und Mungbohnen in etwas Sesamöl an, fügen Sie Gemüse nach Belieben sowie Kokos- und Sojamilch dazu. Dazu passt Reis. Zum Nachtisch gibt es entweder Bananen in der Pfanne karamellisiert oder Birnenviertel mit etwas Blauschimmelkäse.

Wann zum Arzt bei Hautirritationen

Ihr Juckreiz ist ein neues Phänomen und hält bereits mehrere Wochen an? Ihr Arzt klärt, ob bei Ihnen eine Stoffwechselstörung vorliegt, z. B. Diabetes oder eine Leberentzündung, ob Sie an einer entzündlichen Hauterkrankung leiden, bei der das Immunsystem überreagiert (z. B. Pemphigus- oder Lupus-Erkrankung) oder eine Allergie entwickelt haben.

Das hilft auf Dauer - Grundsätzliche Pflege

Gerade trockene Haut neigt zu Juckreiz, der oft durch synthetische Kleidung verstärkt wird. Tragen Sie viel Baumwoll-, Leinen- oder Hanfbekleidung, die nicht an der Haut scheuert. Duschen Sie kurz und nicht zu heiß, schneiden Sie Ihre Nägel kurz damit Sie beim Kratzen – wenn Sie es schon nicht lassen können – wenig Schaden anrichten. Versuchen Sie, die betroffenen Stellen zu drücken und kneifen statt zu kratzen, das reizt die Haut weniger.

 - Hilfe aus der Natur

Den Juckreiz lindern Ballonreben- und Johanniskraut, die Inhaltsstoffe des Holunders, der Kamille und Melisse. Baden Sie im Frühling doch mal in Holunderblüten, im Sommer im entspannenden Melissenbad. Oder Sie holen sich das Meer in die Badewanne – Badezusätze aus Meersalz vom Toten Meer und anderswo beruhigen die Haut und schaffen entspannendes Urlaubsfeeling.

 - Bewusst essen

Meiden Sie scharf gewürztes Essen, Zitrusfrüchte und „wilde“ Kräutermischungen (z. B. Kräuterbonbons) – manchmal verstärken Nahrungsmittel den Juckreiz.

 - Vitalstoffe

2–3 g Gamma-Linolensäure täglich, Selen und Zink können Ihnen helfen.

 - Gesunde Düfte

Versuchen Sie Lavendel-, Minz-, Narde- oder Verbenaöl – alle Substanzen können nervös bedingten Juckreiz stoppen. Kaufen Sie Präparate, die bereits die ätherischen Öle enthalten oder geben Sie 2–3 Trpf. Öl in Ihr normales Pflegeprodukt.

 - Entspannendes

Der Satz „etwas juckt einen“ sagt es bereits: Ihre Psyche ist mit etwas beschäftigt, Ihre Haut zeigt es an. Vielleicht erreichen Sie mehr Gelassenheit mit autogenem Training oder Progressiver Muskelrelaxation nach Jacobson – beide Methoden sind leicht und schnell zu lernen.

 - Schüßler-Salze

Probieren Sie 10 Tbl. Nr.6 oder 7 sowie 20 Tbl. Nr.10 – sie mildern den Juckreiz.

Mögliche Ursachen der Hautirritationen - Kontaktallergie

Tritt der Juckreiz immer an bestimmten Körperpartien oder zu bestimmten Tageszeiten, nach dem Essen spezieller Nahrungsmittel oder dem Tragen bestimmte Kleidung auf? Falls Sie eine Gesetzmäßigkeit vermuten, führt Ihr Arzt einen Allergietest durch – vielleicht lässt sich ein Allergen finden, auf das Ihre Haut mit Juckreiz reagiert.

Hautirritationen - Hautausschlag/-rötungen

Was Falsches gegessen, zu warme Kleidung getragen oder kleine Hautpusteln treten ohne ersichtlichen Grund auf? Rötungen oder ein Ausschlag zeigen, dass mit Ihrer Haut etwas grundsätzlich nicht stimmt.

Ein Hautausschlag (Exanthem) kann viele Formen zeigen: Kleine Bläschen, Krusten, erhabene, juckende Knötchen sind nur einige davon. Meist wird ein Ausschlag von Juckreiz begleitet und der gestörte Säureschutzmantel zeigt sich vorher an trockener oder unreiner Haut.

Hautirritationen - Klassische Hilfsmittel

Auslöser meiden und eine beruhigende Salbe auftragen – doch manchmal verlangt die Haut nach mehr.

Nicht umsonst heißt es, die Haut spiegelt das Innere wider: Einseitige Ernährung, unüberlegte Pflege und wenig Bewegung sind schlechte Voraussetzungen für schöne Haut.

Das hilft sofort - Hilfe aus der Natur

Wenn Sie auf den eigenen Schweiß mit Hautrötungen reagieren oder der Ausschlag nässt, hilft gerbender Eichenrindensud als Auflage oder Waschung: 3 EL auf 2 l Wasser, 10 min kochen lassen, abseihen, abkühlen lassen. Alternativ bereiten Sie sich einen Sud aus Kriechendem Günsel zu: 2 EL getrocknete Pflanze auf 2 l heißes Wasser, 10 min ziehen lassen, abseihen, abkühlen. Beruhigend wirken auch die Inhaltsstoffe der Kamille (als Bad, Salbe, Auflage, Tinktur), gerbend (so wird die Haut unempfindlicher) wirkt Schwarzer Tee.

 - Druckpunkte massieren

In der Mitte der Kniegelenksfalte liegt der Druckpunkt Blase 54. Massieren Sie ihn sanft mehrere Minuten. Auch eine Massage von Magen 36 eignet sich.

 - Homöopathie

Tritt der Ausschlag verstärkt auf, wenn Sie schwitzen, probieren Sie Silicea D12.

 - Synthetische Präparate

Kortisonhaltige Salben hemmen die Entzündung und – genau wie Antihistaminika – den begleitenden Juckreiz. Sie erhalten entsprechende Präparate in der Apotheke, sollten Sie allerdings nur für wenige Tage benutzen und spätestens dann, wenn keine Besserung eintritt, Ihren Arzt aufsuchen.

Das hilft Ihrem Typ: Vorschläge für sehr aktive, eher ruhige oder sinnliche Menschentypen

Das aktive Programm

Stellen Sie Ihre Ernährung um. Die TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) empfiehlt an Obst Kirschen und Weintrauben, an Gemüse Blumenkohl, Lauch, Oliven, Sonnenblumenkerne und Zwiebeln. Essen Sie viel Lamm und Wild, als Fisch Seelachs und Tintenfisch.

Das relaxte Programm

Baden Sie 15 min in Kamillentee und Sahne – Sie benötigen 1 Packung Teebeutel und 1 Becher Sahne.

Das sinnliche Programm

Baden Sie in einem ayurvedischen Sud aus Gelbwurzpulver. Dazu kochen Sie 1 l Wasser mit 1 EL auf – zum Verwöhnen fügen Sie der Mischung noch 3 Tassen Milch und etwas Rosenöl dazu. Bereits nach 20 min beruhigt eine Maske aus Avocado, die Sie mit etwas Rosenwasser breiig rühren, Ihre Gesichtshaut. Mischen Sie für das wöchentliche Peeling etwas Gelbwurzpulver unter das Kichererbsenpeeling – so eignet es sich für Ihren Hauttyp.

Wann bei Hautirritationen zum Arzt

Wenn Begleitsymptome wie Fieber, starker Juckreiz, nässende und schmierende Beläge auftreten oder der Ausschlag sich schnell ausbreitet, gehen Sie sofort zum Arzt. Auch wenn er nach einer Woche immer noch vorhanden ist, wird Ihr Arzt abklären, ob Sie an einer Infektion der Haut leiden und entsprechende Medikamente benötigen. Auch Hautkrankheiten, bei denen das Immunsystem verrückt spielt, sog. Autoimmunerkrankungen, zeigen einen plötzlichen Hautausschlag. Für die genaue Diagnose wird evtl. eine Hautprobe entnommen.

Das hilft auf Dauer - Grundsätzliche Pflege

Ihre Haut reagiert offensichtlich empfindlich – zollen Sie dem Tribut, indem Sie nicht wahllos irgendwelche Pflegeprodukte benutzen, sondern immer nur wenige Substanzen gleichzeitig. Führen Sie höchstens 1-mal die Woche ein Peeling durch.

 - Hilfe aus der Natur

Essen Sie täglich 2 frische Blättchen Heiliges Basilikum (aus dem Gemüseladen) – es versorgt Ihre Haut mit Mineralstoffen.

Beruhigend und desinfizierend wirken Präparate mit Lavendel, Nachtkerzenöl, Ringelblumen, Stiefmütterchenkraut, Weißer Taubnessel, Hamamelis oder Walnuss (aus Drogerie, Reformhaus oder Apotheke). Probieren Sie nacheinander die Produkte aus, bis Sie die für Sie geeigneten gefunden haben. Nehmen Sie ein Präparat über wenigstens eine Woche, dann erst das nächste, wechseln Sie nicht täglich ab, Ihre Haut kann darauf gereizt reagieren.

Zum Baden geben Sie 1 Glas Apfelessig ins Badewasser, es pflegt die Haut und hilft Ihrem Säureschutzmantel.

Bei Ausschlag an den Lippen (Lippenbläschen) mischen Sie Melisse, Ringelblumenblüten und Teebaumzweige (alles in der Apotheke erhältlich) zu gleichen Teilen, 1 TL davon übergießen Sie mit 150 ml heißem Wasser und lassen die Tinktur 5 min ziehen. Betupfen Sie die Bläschen mehrmals täglich.

 - Bewusst essen

Achten Sie auf einen möglichen Zusammenhang zwischen Ihrer Ernährung und Ihrem Ausschlag. Nehmen Sie wenig tierische Eiweiße zu sich – eine Darmsanierung und Fasten 2-mal jährlich sind empfehlenswert. Sowohl regelmäßige Nahrungsaufnahme als auch -ausscheidung soll das Hautbild entscheidend verbessern.

 - Vitalstoffe

Die tägliche Einnahme von 2–3 g Gamma-Linolensäure und hohen Dosen Vitamin A, Selen und Zink helfen bei der Hautregeneration (genau wie bei Juckreiz).

Bei Hautirritationen - Ordnung ins Leben bringen

Meiden Sie Genussgifte wie Kaffee, Alkohol, Nikotin, Süßigkeiten und Fastfood. Auch ein anstrengendes Beziehungsleben wirkt sich auf die Haut aus – bauen Sie wenigstens privat Stress ab. Wie wäre es mit einem Hobby, das Ihnen viele Aufenthalte an frischer Luft beschert wie Gärtnern oder ein Hund?

 - Entspannendes

Da Ausschlag und Juckreiz meist Hand in Hand gehen, helfen auch hier autogenes Training oder Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson.

 - Schüßler-Salze

Die verschiedensten Salze eignen sich – probieren Sie aus, welche Mischung Ihnen am besten hilft: Nr.2 (7 Tabl.), Nr.3 (7 Tabl.), Nr.5 (5 Tabl.), Nr.6 (10 Tabl.), Nr.8 (7 Tabl.), Nr.9 (10 Tabl.) und Nr.10 (20 Tabl.) täglich eingenommen verbessern das Hautbild. Bei bläschenartigem Ausschlag an Lippen und Mund helfen täglich Nr.8 (20 Tabl.), Nr.10 (20 Tabl.) und Nr.12 (10 Tabl.).

Mögliche Ursachen für Hautirritationen - Herpes

Typisch für diese, von verschiedenen Viren ausgelöste Erkrankung ist ihr Auftreten, wenn es uns aus anderen Gründen bereits nicht gut geht. Ob Stress im Job, Ärger in der Familie oder erste Erkältungszeichen – die Herpesviren schlagen dann zu, wenn das Immunsystem anderweitig beschäftigt ist. Bei der ersten Infektion, z. B. als Mundfäule oder Windpocken im Kindesalter, verbleiben die Viren in den Nervenzellen und führen bei einer Abwehrschwäche zu Lippenbläschen (auch Fieberbläschen genannt) oder zu einer Gürtelrose (Herpes zoster): Schmerzhafte Bläschen entwickeln sich an Lippen und Mundregion oder entlang eines Körpersegments – sie sind auch im Genitalbereich möglich. Befürchten Sie, erstmalig an einer Herpesinfektion zu leiden, suchen Sie Ihren Arzt auf. Er verschreibt Ihnen ggf. Medikamente gegen die Viren und den Schmerz.

Hautirritationen - Sonnenbrand und Insektenstich

Zu viel Sonne abbekommen oder bei milder Temperatur abends zu lange draußen gesessen und die Mücken nicht gehört?

Sowohl Sonnenbrand als auch einen Insektenstich sollten Sie sofort behandeln – so halten sich Schmerzen und Schwellung in Grenzen.

Das hilft Ihnen

Sie finden hier Tipps zur Soforthilfe – haben Sie häufiger einen Sonnenbrand, steigt das Hautkrebsrisiko; Leberflecke und Muttermale sollten regelmäßig vom Hautarzt beobachtet werden.

Hautirritation durch Sonnenbrand

Zu viel Sonne auf ungeschützter Haut oder zu wenig Sonnenschutz in ungewohnter Umgebung, z. B. am Meer, führen zur entzündlichen Hautrötung, die bei Fortbestehen der Sonneneinstrahlung Blasen werfen kann.

Grundsätzliche Pflege

Raus aus der Sonne und den Körper mit Baumwollkleidung bedecken. Daneben hilft Kühlung der Haut, z. B. mit kühler (ca. 25 °C, nicht kalter) Dusche und Après-Pflegelotion, die viel Feuchtigkeit enthält (aus Drogerie oder Apotheke). Sie können zum Kühlen auch Umschläge mit Quark oder Jogurt verwenden – allerdings nur, wenn die Haut intakt ist und sich keine Blasen bilden, sonst erhöhen die Milchprodukte die Infektionsgefahr. Trinken Sie einen Liter mehr Wasser als sonst.

 - Hilfe aus der Natur

Cremes mit einem hohen Aloe-vera- oder Beinwellanteil beruhigen die Haut. Versuchen Sie auch einen Umschlag mit Eichenrindensud oder Schwarzteebeutel, das gerbt und kühlt die Haut. Abends reiben Sie die Haut mit beruhigendem Johanniskrautblütenöl (Rotöl) ein.

 - Homöopathie

Belladonna D6 hilft bei heißer, trockener Haut und Durst; Cantharis vesicatoria D6 bei Sonnenbrand mit Blasenbildung. Carbo vegetabilis D6 eignet sich, wenn die Haut zwar glüht, Sie aber frösteln.

 - Schüßler-Salze

Lösen Sie 7 Tbl. Nr.1, 20 Tbl. Nr.3, 10 Tbl. Nr.5, 20 Tbl. Nr.6, 20 Tbl. Nr.8, 7 Tbl. Nr.11 und 7 Tbl. Nr.22 (Calcium carbonicum) in 350 ml Wasser auf und trinken Sie die Lösung langsam in einer Viertelstunde.

Hautirritation durch Insektenstich

Die Reaktion auf einen Insektenstich ist bei jedem Menschen unterschiedlich – während beim einen nur eine kleine Rötung auftritt, gibt es beim nächsten eine kindskopfgroße Schwellung. Meist jucken Insektenstiche so stark, dass durch das Kratzen mehr Haut verletzt wird als durch den eigentlichen Stich. Erst behandeln Sie die Schwellung, dann den Juckreiz.

Grundsätzliche Pflege

Bei Wespen- oder Bienenstichen entfernen Sie zuerst den Stachel, sollte er noch in der Haut stecken, danach helfen kühlende Eisauflagen oder Umschläge mit essigsaurer Tonerde.

 - Hilfe aus der Natur

Legen Sie sofort auf den Stich eine halbe Zwiebel mit der Schnittseite nach unten – ihre Wirkstoffe beruhigen und verhindern eine starke Schwellung. Wenn Sie bei einem Spaziergang gestochen werden, suchen Sie am Wegesrand Spitz- oder notfalls Breitwegerich; zerquetschen Sie ein paar Blätter (oder kauen Sie sie) und legen Sie sie auf den Stich. Seine Wirkstoffe wirken ebenfalls abschwellend. Alternativ hilft Creme mit Teebaumöl oder Heilerde.

 - Druckpunkte massieren

Massieren Sie die Mitte Ihrer Kniegelenksfalten, dort liegt der abschwellende Akupressurpunkt Blase 54. Auch die Punkte Dickdarm 4 und Dickdarm 11 helfen.

 - Homöopathie

Apis mellifica D6 hilft, wenn es schnell zu einer Schwellung kommt; Ledum palustre D6, wenn es juckt, sich Mückenstiche entzünden oder der Stich schon ein Tag zurückliegt. Urtica urens D6 eignet sich bei einem juckenden und brennenden Stich und wenn sich Quaddeln bilden.

 - Schüßler-Salze

Lösen Sie 10 Tbl. Nr.2, 10 Tbl. Nr.3, 20 Tbl. Nr.8 und 10 Tbl. Nr.10 in etwas Wasser auf und mischen Sie diese unter z. B. eine Teebaumsalbe.

 - Bach-Blüten

Rescue aus Bach-Blüten tragen Sie ebenfalls als Salbe auf oder nehmen Sie mehrfach Rescue-Tropfen ein, bis Sie eine Besserung verspüren.

Wann zum Arzt

Bilden sich bei Ihrem Sonnenbrand Blasen, ist Ihnen unwohl oder befürchten Sie, zusätzlich einen Sonnenstich zu entwickeln, suchen Sie sofort einen Arzt auf. Er wird Ihnen evtl. Flüssigkeit als Infusion zuführen oder Sie zur Überwachung in ein Krankenhaus einweisen.

Ist Ihnen nach einem Insektenstich unwohl oder schwillt der Stich sehr stark an, zögern Sie nicht, ihren Arzt aufzusuchen – vielleicht entwickeln Sie eine allergische Reaktion. Wenn bei Ihnen bereits eine Überempfindlichkeit auf Insektenstiche bekannt ist, klären Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie ein Notfall-Besteck bei sich tragen sollen, um sich nach einem Stich abschwellende Substanzen spritzen zu können. Auch eine Desensibilisierungsbehandlung ist zu erwägen.

Was unter die Haut geht:
Unser Bindegewebe - nicht nur erbliche Veranlagung ist schuld...
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Hautirritationen - ...wenn sich die Haut gegen innere und äußere Störungen wehrt.
Hautalterung -  schaffen Sie optimale Voraussetzungen für Ihren Hautstoffwechsel

Dieser Artikel stammt aus meinem neuen Buch "Natürlich gesund" und wird hier mit freundlicher Genehmigung der MVS Medizinverlage Stuttgart, Haug Sachbuch abgedruckt http://www.haug-gesundheit.de

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit  

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Natürlich gesund

ISBN: 9783830422211
EUR [D] 24,95 / EUR [A] 25,70
CHF 42,40 (CH/UVP)

 

Volker Schmiedel

Natürlich gesund

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz. 

Alle notwendigen Laboruntersuchungen können in der Inneren Abteilung der Habichtswaldklinik oder der Naturheilkundlichen Privatambulanz durchgeführt werden.

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