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Fettleber ©  

Es geht uns einfach zu gut: Etwa jeder dritte Erwachsene in westlichen Industrienationen hat eine Fettleber. In der Hälfte der Fälle ist übermäßiger Alkoholkonsum die Ursache.

Man kann aber auch eine Fettleber bei völliger Alkoholabstinenz bekommen. Dann ist meist das Übergewicht (50 % der Deutschen sind übergewichtig, 20 % sind sogar fettsüchtig!) verantwortlich. Die Erkrankung hat eine immense prognostische und ökonomische Bedeutung. Die erfolgreiche Behandlung ist dagegen meist sehr einfach. 

Gesunde Leber  

Gesunde Leber                                              Kranke Leber

Was ist eigentlich eine Fettleber? 

Bei einer Fettleber wird vermehrt Fett (Triglyceride) in die Leberzellen eingelagert. Erst wenn die Hälfte der Zellen betroffen ist, liegt eine Fettleber (Steatosis hepatis) vor. 

Wodurch entsteht eine Fettleber? 

Eine Fettleber entsteht immer dann, wenn mehr Fette in die Leber gelangen oder dort gebildet werden als abgebaut oder abtransportiert werden können. Folglich sammeln sich Fette in den Leberzellen an. Die Hauptursachen hierfür sind Alkohol, Diabetes mellitus, Überernährung und Fettstoffwechselstörungen. Nicht selten liegen mehrere oder all diese Ursachen gleichzeitig vor. Selten können auch einmal Unterernährung (Kwashiokor), Morbus Wilson (Kupferspeicherkrankheit), bestimmte Medikamente (z.B. manche Antibiotika, Cortisonpräparate) oder Gifte (z.B. Giftpilze, Tetrachlorkohlenstoff) zu einer Fettleber führen. 

Wie kann man eine Fettleber erkennen? 

Das Schlimme: Eine Fettleber tut in der Regel nicht weh. Sonst würde der Betroffene sie vielleicht eher bemerken. Leider ist sie aber meist völlig symptomlos. Lediglich manchmal kann ein leichtes Druckgefühl im rechten Oberbauch beobachtet werden. 

Wie wird die Fettleber diagnostiziert? 

Meist erkennt der Arzt die Fettleber im Rahmen einer routinemäßigen körperlichen Untersuchung. Dann findet er eine vergrößerte Leber, meist mit einem stumpfen Rand. Die Anamnese (Befragung zu Alkoholkonsum, Ernährung und Vorerkrankungen) ist wegweisend für die Diagnose. Die Laboruntersuchung bestätigt dann eigentlich nur noch den Verdacht: Die Leberenzyme (γGT, GOT, GPT) sind meist erhöht, können aber noch normal sein. Weitere wichtige Laborwerte finden Sie im Kasten. Diese Bestimmungen werden aus Kostengründen aber meist vernachlässigt, der Patient wird auch nicht auf deren Möglichkeit und den Nutzen hingewiesen. In der Abdomensonographie (Ultraschall des Bauches) wird die getastete Vergrößerung objektiv bestätigt. Das für eine Fettleber typische Echomuster (vermehrte Echodichte) liegt meist vor. Die Ursache kann aus Labor oder Sonographie allerdings nicht abgeleitet werden. In seltenen Fällen kann zur Ursachenabklärung auch einmal eine Leberpunktion erforderlich sein, bei der unter örtlicher Betäubung mit einer Punktionsnadel eine Probe aus der Leber entnommen und anschließend feingeweblich untersucht wird. 

Labordiagnostik – welche Werte sind wichtig?

γGT, GOT, GPT Leberenzyme, die angeben, ob vermehrt Leberzellen untergehen
Quick, Cholinesterase Leberwerte, die angeben, wie gut die Syntheseleistung ist
B-Vitamine wichtig zur Vorbeugung von Nervenschäden
Magnesium, Zink bei Fettleber oft im Mangel

Pro-Kollagen-III-Peptid          

zeigt das Vorhandensein und die Geschwindigkeit einer Fibrose (Verhärtung des Leberbindegewebes, Vorstufe zur Zirrhose) an

Subtile Stuhldiagnostik          

bei Blähungen sollte mind. die Fettverdauung zur Beurteilung der Leber-Galle-Funktion untersucht werden

 Warum ist die Fettleber so schlimm? 

Unbehandelt kann aus einer Fettleber eine Leberzirrhose entstehen (hier ist meist der übermäßige Konsum von Alkohol die treibende Kraft). Die vergrößerte Leber schrumpft dann wieder, verliert aber auch nach und nach ihre Funktion. Die Eiweißsynthese klappt nicht mehr, was zu Wasseransammlungen in den Beinen und der Bauchhöhle führen kann. Die Gerinnungsfaktoren werden nur noch eingeschränkt gebildet, was die Blutungsgefahr erhöht. Die Galleproduktion ist nicht selten eingeschränkt, was zu Fettverdauungsstörungen, Blähungen und Nährstoffverlusten führt. Die Nerven werden langfristig irreversibel geschädigt (Polyneuropathie), was therapeutisch kaum zu beeinflussen ist. Der Druck in der Pfortader (Gefäß, welches zur Leber führt) steigt an, was zu Wasseransammlungen in der Bauchhöhle und zu Krampfadern an der Speiseröhre führen kann. Diese Krampfadern können platzen und führen zum Verbluten. Und letztlich kann die Leber auch nicht mehr ihrer wichtigen Entgiftungsfunktion nachkommen. So reichert sich beispielsweise Ammoniak aus dem Eiweißstoffwechsel im Blut an. Die Folgen sind u.a. verminderte Hirnleistungsfähigkeit, gestörte Koordination und schließlich Bewusstseinstrübung. Ein geflügelter Spruch in der Medizin, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig lässt, lautet: Der Leberzirrhotiker steht vor der Wahl „verbluten oder verblöden“. Ist die Zirrhose erst einmal eingetreten, dann wird es für das Gesundheitssystem richtig teuer und für den Patienten richtig ernst. Die Sterblichkeit in den Jahren nach Diagnosestellung beträgt bei erst einmal eingetretener Leberzirrhose mehr als 50 %. 

Wir wird die Fettleber behandelt?

Doch soweit muss es erst gar nicht kommen. Die Leber ist nämlich ein ausgesprochen dankbares Organ. Wenn der Betroffene die Ursachen beseitigt, so lässt sich die Fettleber meist wieder völlig in den „jungfräulichen“ Zustand mit normaler Größe und Funktion sowie niedrigen Leberwerten im Blut zurückführen. Wir wollen uns hier nicht so ausführlich mit den seltenen Ursachen beschäftigen. Beim Morbus Wilson müssen etwa Maßnahmen zur Kupferausleitung getroffen werden, bei medikamentös bedingter Fettleber die entsprechenden Medikamente möglichst abgesetzt oder in der Dosis reduziert werden. 

Alkohol – der wichtigste Faktor 

Das A und O in der Behandlung der Fettleber ist der vollständige Verzicht auf Alkohol. Selbst wenn nur ein mäßiger oder geringer Konsum vorliegt, und beispielsweise Diabetes und Übergewicht die eigentlichen „Bösewichte“ darstellen, profitiert der Patient mit einer Fettleber enorm, wenn auch der geringe Konsum völlig eingestellt wird. Das muss kein lebenslängliches Urteil sein. Wenn die Leber sich wieder regeneriert hat, Übergewicht abgebaut sowie Fettwerte im Blut und Diabetes gut eingestellt sind, dann sind eventuell geringe Mengen (ein Drink pro Woche, vielleicht sogar unter Laborkontrolle maximal ein Drink pro Tag) wieder möglich – aber auch nur dann! Der Verzicht auf Alkohol erleichtert natürlich auch enorm die meist dringend erforderliche Gewichtsabnahme (1 Gramm Alkohol ist mit 7 kcal fast so energiereich wie ein Gramm Fett mit 9 kcal). 

Wie viel ist ein Drink? 

Ein Drink entspricht etwa 10 bis 20 g reinem Alkohol:

1 Flasche Bier oder
1 Glas Wein oder
1 Cocktail oder Longdrink oder
1 Schnaps oder Likör

 Das berühmte „gesunde Glas Rotwein“ – bei Fettleber ist es Gift.

Richtig essen schützt die Leber 

Eine streng fettarme Ernährung sollte nur bei Übergewicht oder Fettstoffwechselstörungen eingehalten werden (beides liegt aber meist vor). Ansonsten reicht eine rohkostreiche Vollwerternährung aus. Bittere Lebensmittel mag die Leber besonders gern, z.B. entsprechende Kräuter, Gewürze und Salate wie Löwenzahn, Artischocke, Ingwer, Meerrettich, Pfeffer, Senf, Zimt, Nelken, Gelbwurz (Curry), Chicoree, Radicchio, Lollo Rosso, Radieschen, Zwiebeln. 

Heilfasten – schnelle Hilfe für die Fettleber 

Ich kenne kein Verfahren, welches so schnell und zuverlässig wie das Heilfasten zu einer „Entfettung“ der Fettleber und zu einer Normalisierung der Leberwerte führt wie das Heilfasten. Ein ein- bis zweiwöchiges Fasten reicht hier meist aus. An Fettleber erkrankte Patienten sollten nur unter Anleitung eines erfahrenen Fastenarztes fasten, bei Vorliegen weiterer Begleiterkrankungen am besten in einer Fastenklinik. Achtung: Die Leberwerte können im Fasten sogar einmal ansteigen, kurze Zeit nach dem Fastenbrechen sind sie aber wieder besser – und zwar weit niedriger als vor dem Fasten. 

Pflanzen schützen die Leber 

Bei erhöhten Leberenzymen bevorzuge ich als „Leberschutz“ Artischockenpräparate wie z.B. Hewechol Drg., Natu-hepa 600 Tabl. oder Ardeycholan Drg.. Artischockenpräparate schützen nicht nur die Leber, sondern fördern auch die Verdauung, wenn durch eine eingeschränkte Gallenproduktion bereits Fettverdauungsstörungen aufgetreten sind. 

Selten wird die Artischocke nicht vertragen (Allergie gegen Korbblütler). Dann sind Präparate aus Curcuma ein geeigneter Ersatz, z.B. Curcu-truw Kps. Oder Infi-tract Kps. 

Mariendistelpräparate sollten hingegen ihren Schwerpunkt in der Behandlung der eingeschränkten Lebersynthese haben, also wenn der Quickwert und die Cholinesterase erniedrigt sind. Auch wenn schon eine Verhärtungstendenz (Fibrose, erkennbar an erhöhtem Pro-Kollagen-III-Peptid) besteht, ist die Mariendistel das pflanzliche Mittel der Wahl. Diese Präparate werden nach meinem Geschmack jedoch häufig zu früh eingesetzt, wo noch gar keine Indikation dafür besteht und die Artischocke oder das Curcuma bessere Dienste täten. Bewährte Mariendistel-Präparate sind Ardeyhepan Drg., Hepatos Drg. oder Hepar-Pasc Tabl. 

Generell gilt bei pflanzlichen Mitteln, dass sie ausreichend hoch dosiert sein müssen. Viele Patienten „knausern“ hier und nehmen zuwenig, weil sie doch nicht „so viele Medikamente“ nehmen wollen. Leider sind viele Präparate aus dem Naturkostladen oder dem Reformhaus oft unterdosiert. Halten Sie sich bitte genau an die Dosierungsempfehlungen des Therapeuten oder auf der Packung. Bei pflanzlichen Mitteln gilt: Viel hilft viel! Hier arbeiten wir ja auf der „materiellen“ und nicht auf der „informationellen“ Ebene wie etwa in der Homöopathie, wo es weniger auf die Dosis als das passende Mittel ankommt. 

Homöopathie – Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt 

Homöopathische Einzelmittel helfen, wenn das von der Symptomatik her exakt passende Medikament gefunden wird. Bewährte Mittel bei Fettleber sind: 

►  Acidum sulfuricum D4, D6 oder D12: Kältegefühl des Magens, Verlangen nach Alkohol, Hitzewallungen mit sauren Schweißen, ungewöhnliche Mattigkeit, Schwäche mit Zittern

►  Antimonium crudum D4 oder D6: weißbelegte Zunge, wunde Mundwinkel, Gefühl, als ob der Magen überladen sei, üble Laune, Essen verschlechtert, Ruhe oder frische Luft bessern

►  Carduus marianus, D2 oder D3: Übelkeit, kolikartige Schmerzen, Verstopfung

►  Lycopodium D3, D4 oder D6: starke Blähungen, Verstopfung, Heißhunger, aber nach wenigen Bissen satt, Druck der Kleidung oder Berührung unerträglich, Reizbarkeit, Menschenscheu, Misstrauen, 16-20h schlechter

►  Natrium sulfuricum D3, D4 oder D6: Berührungsempfindlichkeit der Lebergegend, Stechen der Leber bei tiefer Einatmung, frühmorgendlicher Durchfall, reichlich Blähungen, missgelaunt, melancholisch, feuchtes Wetter (z.B. Nebel) verschlechtert. 

Nicht immer lässt sich das passende Einzelmittel finden. Dann kommen auch bewährte Kombinationsmittel unterstützend in Frage, z.B. Hepeel Tabl., Inj., Hepar compositum Inj., Hepar-Pasc Tabl. oder Hepar-Hevert Tr. 

Sie sehen also: Es gibt viele Möglichkeiten, der Leber etwas Gutes zu tun und Schaden von ihr zu wenden. Sie ist das größte Entgiftungsorgan des menschlichen Körpers und dessen beste „Chemiefabrik“ – nirgendwo werden so viele chemische Substanzen zerlegt und zusammengesetzt wie in der Leber. Seien wir doch ein wenig lieb zu ihr, sie hat es verdient.

Mit den besten Wünschen für Ihre Gesundheit 

 © Dr. Volker Schmiedel
Chefarzt der Inneren Abteilung
FA für Physikalische und Rehabilitative Medizin
Naturheilverfahren, Homöopathie
Dozent für Biologische Medizin (Univ. Mailand).

Animationen animierte Augen

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Zur Klärung weiterer medizinischer Fragen und Behandlungs- bzw. Therapiemöglichkeiten stehe ich Ihnen im persönlichen Gespräch gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie zuvor einen Termin in der naturkundlichen Privatambulanz.

Dieser Artikel erschien in der Zeitschrift "Der Naturarzt". Wir danken dem Access-Verlag für die freundliche Genehmigung zum Abdruck. www.naturarzt-access.de

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